Safari in Tanzania: Tarangire, Serengeti, Ngorongoro

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Mit etwas gemischten Gefühlen starteten wir in das Abenteuer Safari. Ob uns das Spass machen würde? Ob es da nur alte Damen und Herren haben würde? Ob es da auch mal ein Bier gibt? Die Freude war trotz allen offenen Fragen gross. Und dies schon mal vorab: Ja, es hat riesig Spass gemacht, es war eine tolle Erfahrung und Bier gab es auch.

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Tarangire Nationalpark

Zuerst besuchten wir den Tarangire Nationalpark im Norden Tansanias. Mit einer Fläche von 2850 km2 ist er ziemlich überschaubar und war ein optimaler Start. Durch den Park fliesst der Tarangire-Fluss, wo Elefanten sich vergnügen und auch in der Trockenzeit Tiere aus verschiedenen Regionen anlockt. So haben wir unsere ersten Zebras und Elefanten gesehen. Aus nächster Nähe! Das war grossartig.

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Unvergesslich ist auch der Elefantenkampf. Ein weiteres Highligt war eindeutig ein erstes Mal einen Löwen in der Natur zu sehen.

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Tarangire Nationalpark Official Site

Lake Burunge Tented Camp

Das Camp liegt etwas ausserhalb des Nationalparks mit schöner Sicht auf den See Burunge. Erwähnenswert sind nicht nur die schönen Sonnenauf- und untergänge. Auch die Lobby ist sehr gemütlich, die Terrasse (für Morgen- und Abendessen) fantastisch und auch das “Zelt” ist gross, schön und gemütlich. Am Abend wird man jeweils von einem Ranger zum Zelt begleitet. Man weiss ja nie, ob man noch von Tieren begrüsst werden möchte. Die Unterkunft ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen.

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Lake Burunge Tented Camp

 Serengeti National Park

Die Serengeti war für mich das Highlight der drei besichtigten Parks. Riesig von der Fläche, einmalig die Natur und ein riesen Schauspiel die Tiere. Wir haben Löwen, Leoparden und Geparde jagen sehen, die Vorbereitung, das Anpirschen, Abwarten und dann Zuschlagen: es war einfach einmalig und unbeschreiblich.

Die Serengeti mit 14.763 Quadratkilometern ist eine baumarme Savanne, die sich vom Norden Tansanias, östlich des Victoriasees, bis in den Süden Kenias erstreckt und eine Fläche von etwa 30.000 Quadratkilometern bedeckt. Das Wort Serengeti bedeutet „das endlose Land“ bzw. „die endlose Ebene“.

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Serengeti National Park

Kati Kati Camp

Das Camp ist mitten in der Serengeti gelegen. 5 Minuten vor Ankunft hatten wir noch Leoparden und Zebras gesehen. Es besteht aus ca. 10 grosszügigen Zelten inkl. Toiletten und Dusche. Ich fand es perfekt. Das Beste: “Bush-TV” ab 18 Uhr oder auf deutsch: Lagerfeuer mit Bier. Sich mit anderen Gästen austauschen, den Sonnenuntergang geniessen und chillen. Einfach hammermässig. Das Essen wurde in einem etwas grösseren Zelt serviert. Eine Hyäne hat uns mal kurz besucht. Das sei normal. Begleitet wird man auch hier zum Zelt. Auch hier: empfehlenswert.

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Kati Kati Camp

Ngorongoro

Ngorongoro ist ein Einbruchkrater in Tansania am Rande der Serengeti. Er entstand, als an dieser Stelle ein Vulkanberg in sich zusammenbrach. Der Kraterboden liegt auf etwa 1700 Meter über NN und die Seitenwände sind zwischen 400 und 600 Meter hoch, so dass die Kraterkante auf etwa 2300 Meter liegt. Der Durchmesser des Kraters beträgt zwischen 17 und 21 Kilometer. Insgesamt hat der Krater eine Fläche von 26.400 Hektar und steht auf der UNESCO-Liste für Kulturerbe.

Der Ngorongoro Krater ist bekannt dafür, dass auf einer kleinen Fläche sehr viele Tiere zu sehen sind. Leider war es bei unserem Besuch nicht so. Es scheint so, als ob die Tiere sich in der Serengeti aufgehalten haben. Trotzdem hat sich der Besuch gelohnt. Es gibt nur noch ca. 7 Nashörner im Kratar, weil diese trotz vieler Rancher immer noch gejagt und die Hörner teuer in Asien verkauft werden. Es ist wirklich unglaublich.

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Official Site

Rhino Lodge

Auch die Rhino Lodge ist empfehlenswert. Klar gibt es Lodges mit besserer Aussicht auf den Krater, aber das Preis-/Leistungsverhältnis passt wirklich. Die Zimmer sind gross und geräumig. Ich sah sogar vom Balkon aus einen Elefanten! Das Highlight ist jedoch die Feuerstelle im Restaurant mit bequemen Sofas. Ideal um zu erholen und ein Bierchen zu trinken.

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Rhino Lodge

Was Du nicht vergessen solltest:
  • Sonnencrème, Sonnenhut, Sonnenbrille
  • Windjacke
  • Kamera
  • nicht im Park pinkeln (kann gefährlich werden)

 

Was Du wissen solltest:
  • die Strassen sind holprig, voller Löcher
  • die Driver fahren trotzdem ziemlich schnell
  • von Park zu Park hatten wir lange Fahrzeiten (4-6 Stunden)
  • wenn Du nicht gerne Beifahrer bist – vergiss es!
  • dich an Lunchboxes gewöhnen

 

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