Indonesia: Java – meine 5 must-see (Yogyakarta, Prambanan, Borobudur, Ijen, Bromo)

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Die Übersicht

1. Yogyakarta

Yogyakarta ist die Hauptstadt in der Provinz Central Java und bietet doch das eine oder andere kulinarische Highligt. Für uns war es zuerst einmal ankommen in Indonesien (der erste Stopp), erholen von der langen Reise, anklimatisieren und erholen vom Geschäftsalltag. Yogya ist aber auch idealer Ausgangspunkt um die bekannten Tempel zu besichtigen und bietet selber kulturelle Highlighte wie der etwas in die Jahre gekommen Palace des Sultans von Yogyakarta.

 

2. Prambanan

Ehrlich gesagt, bin ich ja nicht so der Fan von den grossen Tempeln. Aber Prambanan ist echt ein must-see. Die Tempelanlage unterhält eine Vielzahl von grösseren und kleineren Tempeln und ist wirklich sehr eindrücklich. Spannend sind eigentlich die Entstehungsgeschichte wie auch die Verbindung der historischen Bauten mit dem für mich unbekannten Glauben des Hinduismus und die Erkenntnis. Nicht umsonst gehört es zu den schützenwerten UNESCO-Bauten.

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3. Borobudur

Borobudur ist die grösste buddhistische Tempelanlage weltweit. Interessant ist die unterschiedliche Bauweise im Vergleich zum hinduistischen Prambanan-Temple. Wir wollten den Sonnenaufgang hier erleben. Wollten… Der Nebel so dicht, wie bei uns im Herbst. Die mystische Stimmung war jedoch irgendwie auch passend und inspirierend.

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4. Mount Ijen

Frühmorgens – um 03:00 – ging es los mit der Besteigung des Mount Ijen. Na ja, ich bin ja nicht gerade als Morgenmensch bekannt, aber ich empfehle allen, dies mir gleich zu tun. Es lohnt sich wirklich. Die Aussicht von ganz oben in Verbindung mit dem Sonnenaufgang, den Blick auf die umliegenden Krater und den türkisfarbenen Kratersee ist schon sehr beeindruckend. Wow! Das grösste Naturschauspiel sind jedoch die „blue fire“. Man kann etwas mühselig in den Krater hinuntersteigen. Wer ohne Schaden wieder zurückkommen will, benutzt eine Gasmaske. Wenn Schwefelgase und Sauerstoff in Verbindung kommen, sind blaue Lichter zu sehen. Ich hatte es mir etwas spektakulärer vorgestellt – ehrlich gesagt. Es mag jedoch auch daran liegen, dass der Vulkan sehr aktiv war und durch die vielen Rauchwolken nur selten die blauen Lichter zu sehen waren. Viel schlimmer empfand ich jedoch, dass die Minenarbeiter ohne Schutz und für einen absoluten Hungerlohn ihr Leben tagtäglich auf’s Spiel setzen. Der Ijen ist trotzdem ein Muss – einfach traumhaft und wunderschön.

mount ijen

mount ijen

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blue fire

5. Bromo

Auch hier bestiegen wir den Bromo um den Sonnenaufgang zu sehen. Der Aufstieg ist viel kürzer und einfacher als beim Ijen. Anscheinend gibt es in der Hochsaison Stau auf der Aussichtsplattform. Wir waren nur mit sehr wenigen Touristen gleichzeitig oben. Die Stimmung war einmalig und für mich persönlich einer der schönsten Momente auf der ganzen Reise. Der Bromo ist gerade wieder sehr aktiv und war ein Schauspiel sondergleichen.

Mount Bromo

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